Neues von der Krebsfront

Krebs, gleich welcher Art, entsteht immer dann, wenn unser Immunsystem nicht in der Lage ist, eine entartete Zellteilung zu erkennen. Dies ist Voraussetzung, um spezielle Körperzellen beauftragen zu können, diese „entarteten Zellen“ unschädlich zu machen.

Eine Operation, Chemotherapie oder Strahlentherapie, Hemmung der Gefäßversorgung von Krebszellen zielen alle auf die Verringerung der Tumormasse, jedoch nicht auf die eigentliche Entstehungsursache. Sie liegt immer in der fehlenden Immunkompetenz des Körpers.

Seit dem 29. April ist in Amerika eine Impftherapie gegen Krebs zugelassen worden. Neu an ihr ist, dass der Impfstoff aus dem Körper des Erkrankten gewonnen wird.

Aus dem Blut isoliert man sog. Dendritische Zellen. Es sind einzelne weiße Blutkörperchen die im Labor vermehrt und mit einem Tumor spezifischen Antigen gekoppelt werden.  Das so gewonnene, individuelle Mittel – die Wissenschaft spricht von einer „personalisierten Immuntherapie“ - wird per Infusion zurückgegeben. Die Art des Tumors tritt in den Hintergrund.

Studien haben gezeigt, dass diese Therapie nahezu nebenwirkungsfrei ist und auch bei Tumoren im Endstadium das Leben noch signifikant verlängern!

Erfolge sind bisher besonders bei Prostata- und Eierstockkrebs nachgewiesen. Wissenschaftler setzen die „Dendritische Immuntherapie“ in Studien zurzeit bei Brustkrebs, Tumoren bei Neugeborenen und Melanomen ein.

(Jürgen Reimann, 2010)

"Bei Fragen zu diesen und weiteren Themen stehe ich Ihnen gern zur Seite."

Jürgen J. Reimann


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