Enzyme und Schlangengift

Enzyme stoßen Reaktionen im Stoffwechsel an und beschleunigen einen Vorgang, ohne sich dabei selber zu verbrauchen.

Vielleicht kann man dies verständlicher machen, indem Sie sich vorstellen, dass ein Kind mit seinen Bausteinen versucht ein Haus zu bauen. Jedoch beim Dach lässt sich ein Baustein nicht so einfügen, wie es erwünscht ist. Sie entschließen sich dem Kind zu helfen, suchen den passenden Baustein aus und mit ihrer Hilfe gelingt es das Dach zu vollenden. Sie sind nun in diesem Beispiel das Enzym. Sie haben sich dabei nicht verbraucht, aber die Fertigstellung beschleunigt.

Enzyme sind in unserem Organismus an allen Reaktionen beteiligt. Fehlen Sie, kommt es zu Störungen im Stoffwechsel, z. B. beim Bau einer neuen Zelle, vielleicht einer Herz-, Nerven- oder Knochenzelle. Folge: wir altern. Wir werden krank und mach mal teilen sich diese erkrankten Zellen auch noch und wenn unser Abwehrsystem auch nur eine dieser Zellen nicht unschädlich machen kann –immerhin entstehen am Tag ca. 1.000.000 Fehlerzellen, ganz normal – kann dieses krebsauslösend sein.

Als es dem Pharmakologen und Chemiker Dr. Waldemar Diesing gelang die Eiweiße bis auf unter 2% aus den Giften der Schlangen, Frösche, Skorpionen und Spinnen zu reinigen, gewann es einen Enzym-Wirkkomplex von nahezu 50 Enzymen. Diese dienen als Grundlage zur Herstellung echter Heilmittel, oft in aussichtslosen Fällen.

Enzyme können Störungen gezielt reparieren, Krankheitserreger bekämpfen, entzündliche Prozesse heilen, Abwehrkräfte aktivieren und überschießende Reaktionen unseres Immunsystems normalisieren.

"Bei Fragen zu diesen und weiteren Themen stehe ich Ihnen gern zur Seite."

Jürgen J. Reimann


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